Ein Tag vor der mündlichen Prüfung – Mein Tagebuch 04.12.2017

Wie ich für mich selber sorge

Morgen ist es soweit. Die mündliche Prüfung – auf einmal ist sie da. Es fühlt sich so unwirklich an. Als ob ich noch nicht fertig wäre. Es sind noch so viele Themen offen. Zumindest gefühlt. Mehr und besser geht schließlich immer.

Heute habe ich noch sechs Stunden gearbeitet und jetzt bin ich mit dem Auto auf dem Weg nach Hannover. Es ist dunkel und regnet – und ich war noch nie in Hannover. Ich hätte auch locker morgen losfahren können, denn meine Prüfung ist erst für 16.00 Uhr angesetzt. Aber die Prüfung eingebettet in zwei mir endlos vorkommende Autofahrten? Das machen meine Nerven gerade nicht mit. Stattdessen habe ich mir fest vorgenommen, den morgigen Vormittag zum Lernen zu nutzen.

Ja, ich höre diese Stimme, die sagt: Kurz vor der Prüfung lernen macht doch wirklich keinen Sinn. Und ich mache es trotzdem. Denn wenn ich mich damit irgendwie besser fühle, hat es sehr wohl einen Sinn. Mit dem Credo bin ich bisher immer ganz gut gefahren.

Damit ich morgen nicht noch eine böse Überraschung vor der Prüfung erlebe und mich in Hannover verirre, fahre ich einmal zum Prüfungsort. Da ist es, dieses Gebäude, indem morgen über mein Schicksal entschieden wird: Groß, kantig und kalt sieht es aus. Ein kleiner Schauer fährt mir über den Rücken. Ich atme kurz tief durch und beschließe mich nun auf dem Weg zum Hotel zu machen.


Meine kleinen Tipps für euch:

  • Plant eure Reise zu den Prüfungen so, wie es für euch am Besten ist. Wenn ihr nicht alleine zur Prüfung wollt, nehmt einen lieben Freund mit. Oder den Partner. Mein Mann war leider verhindert und ich habe mich zwischendurch doch etwas einsam gefühlt. Auf der anderen Seite war ich dadurch vielleicht auch etwas fokussierter.
  • Im besten Fall macht ihr eure Prüfung nur einmal. Wenn ihr das Budget habt, guckt nicht auf jeden Cent, sondern macht euch die Stunden/den Tag vor der Prüfung so angenehm wie möglich. Ich habe mir zum Beispiel ein schönes Hotel herausgesucht und einen Late-Check-out gebucht, damit ich so lange auf dem Zimmer bleiben konnte, wie ich es wollte. Ich würde das auf jeden Fall wieder so machen.
  • Infos zu dem Hotel: https://www.gaesteresidenz-pelikanviertel.de/. Das Hotel ist etwas auswärts gelegen, aber sauber und mit WLAN. Die Zimmer verfügen auch über eine kleine Pantry-Küche, die man nach Absprache nutzen kann. Parken kann man entweder auf dem hoteleigenen Parkplatz (gg. Gebühr) und in den umliegenden Seitenstraßen (kostenfrei), was bei mir sehr unproblematisch war. Ich habe inkl. Late-Check-out und Frühstück 79,00 EUR gezahlt.

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